Autostart-Programme: Wie man sieht und blockiert, was beim Hochfahren startet

Wenn dein Computer langsam hochfährt, liegt das oft an zu vielen Programmen im Autostart. In diesem Leitfaden zeige ich dir, wie du herausfindest, was beim Einschalten des PCs automatisch startet, und wie du unnötige Software einfach blockierst – nur mit den integrierten Windows-Tools oder sicheren kostenlosen Apps.

Programi in avvio - Foto RISAI

Wenn Sie den PC einschalten und er ewig braucht, um zu starten, liegt das Problem oft nicht beim Computer selbst, sondern bei den Programmen, die automatisch starten beim Hochfahren. Einige sind nützlich (Antivirus, Treiber), andere sind völlig überflüssig und verlangsamen alles. Lassen Sie uns also sehen, wie man herausfindet, was beim Einschalten startet und wie man überflüssige automatische Starts deaktiviert, um die Leistung zu verbessern und Windows schneller zu starten.

1. Überprüfen Sie die Startprogramme mit dem Task-Manager

Die einfachste Methode ist die Verwendung des Task Managers:

  1. Drücken Sie Strg + Shift + Esc um den Task-Manager zu öffnen.
  2. Gehen Sie zum Reiter Start.
  3. Dort finden Sie eine Liste aller Programme, die automatisch gestartet werden.
  4. In der Spalte Startauswirkung zeigt Windows an, wie sehr sie das System verlangsamen.

Um ein Programm zu deaktivieren: Rechtsklick auf den Namen > Deaktivieren.

2. Verwenden Sie das Tool „Start-Apps“ in den Einstellungen

Ab Windows 10 können Sie die Start-Apps auch unter folgendem Pfad verwalten:

  • Einstellungen > Apps > Start
  • Hier finden Sie dieselbe Liste mit einem praktischen Ein-/Aus-Schalter.

Das ist nützlich, wenn Sie eine einfachere Oberfläche als den Task-Manager bevorzugen.

3. Identifizieren Sie unnötige Programme

Nicht alles, was automatisch startet, ist notwendig. Hier ist eine kurze Anleitung:

Aktiv lassen:

  • Antivirus und Firewall
  • Software für Peripheriegeräte (Maus, Tastatur, Drucker)
  • Cloud-Dienste, die du oft nutzt (OneDrive, Dropbox)

Du kannst deaktivieren:

  • Automatische Updates von nicht wesentlicher Software
  • Toolbars oder Game-Launcher
  • Apps, die du nie benutzt (Skype, Zoom, Spotify, wenn du sie nicht beim Start verwendest)

Wenn dir ein Name seltsam vorkommt, suche ihn auf Google oder auf
Should I Block It? bevor du ihn deaktivierst.

4. Analysiere die Autostarts mit Autoruns (für erfahrene Nutzer)

Wenn du maximale Kontrolle willst, kannst du Autoruns, ein kostenloses Tool von Microsoft, verwenden:

  • Lade es herunter von Sysinternals
  • Zeigt alle Programme, Dienste, Erweiterungen und Skripte an, die mit Windows starten.
  • Achtung: Es ist sehr detailliert, vermeide das Deaktivieren von Dingen, die du nicht kennst.

5. Bonus: Beschleunige den Start mit dem „Schnellstart“

In Windows 10 und 11 gibt es eine Funktion namens Schnellstart (Fast Startup):

  • Gehe zu Systemsteuerung > Energieoptionen > Auswählen, was beim Drücken des Netzschalters geschehen soll
  • Klicke auf Einstellungen ändern, die derzeit nicht verfügbar sind
  • Setze ein Häkchen bei Schnellstart aktivieren (empfohlen)

⚠️ Achtung: Bei einigen Treibern kann es Probleme verursachen. Wenn du merkwürdiges Verhalten bemerkst, deaktiviere es.

Fazit

Das Deaktivieren unnötiger Programme beim Start ist eine der einfachsten Methoden, um den PC zu beschleunigen, die Startzeit zu verkürzen e die tägliche Produktivität zu verbessern. Es dauert nur wenige Minuten und erfordert keine technischen Kenntnisse.

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